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Digitale Transformationswerkstatt (DTW)

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Process Management

ModulbezeichnungProcess Management
Verantwortlicher

Lehrstuhl Datenbanken & Informationssysteme

Stundenumfang8 Unterichtseinheiten à 45 Minuten
Termin16. November 2019

Modulbeschreibung:

In einem Unternehmen laufen eine Vielzahl von Prozessen ab. Einige dieser Prozesse sind standardisiert, d.h. sie laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Allerdings gibt es eine weitaus größere Zahl an hochgradig flexiblen Prozessen deren Ablauf sich in Abhängigkeit verschiedenster Einflüsse ändern kann oder auf komplexen menschlichen Entscheidungen basiert. In diesem Modul lernen die Teilnehmer verschiedene Perspektiven auf einen Prozess sowie Methoden zu deren Identifikation, Modellierung und Unterstützung kennen. In einer praktischen Einheit werden Gesprächs- und Fragetechniken eingeübt, mit denen im Gespräch mit Prozessbeteiligten effizient die für die Modellierung wesentlichen Informationen gewonnen werden können.

Die genaue Kenntnis der im Unternehmen ablaufenden Prozesse ermöglicht nicht nur die effiziente Entwicklung von Produkten oder das effektive gestalten von Dienstleistungen, sondern ist ein wesentlicher Baustein zur Dokumentation und Verbesserung betriebsinterner Abläufe. In dem Modul erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die weit verbreitete graphische Modellierungssprache BPMN.

Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) schreiten unaufhaltsam voran und stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie bieten jedoch auch zahlreiche Chancen zur Weiterentwicklung in sämtlichen Unternehmensbereichen. Gerade im Bereich des Prozessmanagements ergeben sich innovative und spannende Möglichkeiten, die einzelnen Unternehmensbestandteile enger zu vernetzen. In diesem Modul werden notwendige Grundlagen vermittelt und an einem praxisnahen Beispiel illustriert.

Wurden im ersten Teil dieses Moduls Prozesse durch Beobachten von Abläufen oder durch Intuition erkannt und modelliert, versucht Process-Mining Prozesse anhand unterschiedlicher Dokumentationen (z. B. Event-Logs) zu identifizieren.

Sowohl automatisch erzeugte, als auch manuell erstellte, Prozessmodelle sollen die Ausführung von Prozessen unterstützen. Hierfür können diese implementiert werden und mittels eines Prozessausführungsframeworks die Prozessbeteiligten unterstützen. Die Teilnehmenden lernen hierfür das weitverbreitete Workflow-Management-System Camunda kennen, und können in einer praktischen Einheit selbst erfahren, welche Chancen und Möglichkeiten sich durch dessen Nutzung für das eigene Unternehmen ergeben könnten.

Erworbene Kompetenzen:

  • Die Teilnehmenden lernen verschiedene Perspektiven auf Prozesse, sowie Aufgaben und Phasen des Prozessmanagements kennen.

  • Die Teilnehmenden lernen, in ihrem Unternehmen ablaufende Prozesse, mit der graphischen Modellierungssprache BPMN darzustellen.

  • Die Teilnehmenden werden dafür sensibilisiert wie Prozessmanagement Abläufe in ihren Unternehmen dokumentieren, vereinheitlichen und nachvollziehbar machen kann.

  • Die Teilnehmenden erlernen Gesprächs- und Fragetechniken zur Erfassung von wesentlichen Informationen zur Prozessmodellierung.

  • Die Teilnehmenden werden für den Zusammenhang zwischen IOT und Prozessmanagement sensibilisiert.
  • Die Teilnehmenden lernen Techniken zur Datenanalyse auf Prozesse zu übertragen.

  • Die Teilnehmenden werden dafür sensibilisiert wie genaue Dokumentation und automatische Datenerfassung die Prozessmodellierung erleichtern kann.

  • Die Teilnehmenden erfahren Chancen und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung ihres Unternehmens durch die Verwendung von Prozessausführungssystemen.

  • Die Teilnehmenden lernen Prozessmodelle als Ausgangspunkt für die Verbesserung und Optimierung von Unternehmensabläufen kennen.

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Stefan Schönig

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